Prix du Service Public

gruppeWandel und Sparmassnahmen finden nicht nur in der Wirtschaft statt. Dem Druck, Aufwand und Ertrag zu optimieren, unterliegen auch die öffentlichen Verwaltungen. Damit die Erwartungen der Bevölkerung und der Wirtschaft erfüllt werden können, braucht es innovative und umsetzbare Ideen. Der von der Arthur Andersen AG initiierte Prix du Service Public bietet eine Plattform für das Innovationspotenzial der öffentlichen Hand.

Anlässlich eines Wettbewerbes, der 1998 ausgeschrieben wurde, erhielten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer öffentlichen Verwaltungsstelle, unabhängig ihrer Rangordnung in der Organisation, die Möglichkeit ihr zukunftgerichtetes Projekt zu realisieren. Eingereicht werden konnten Projektvorschläge, die auf kreative Weise die Innovationsmöglichkeiten in den öffentlichen Betrieben erkennen, sie beschreiben und die Realisierung innert nützlicher Frist möglich machen.

79 Projekte stiegen auf diesen Aufruf hin in die erste Runde. Aus diesem Ideenwettbewerb nominierte die Jury fünf Projekte. Sie wurden für Ihren Ideenreichtum mit je CHF 5’000 belohnt.


Die fünf nominierten Projekte

  • Management Development Center: systematische Erkennung, Beurteilung und Entwicklung von Führungskräften (Daniel Fahrni/Nicolas Gonin, Departement für Verteidigung und Sport , VBS)
  • Kundenorientierte Organisation in der Verwaltung, Zusammenfassung der Verkehrsbelange (Rolf Steiner/David Wetter, Köniz) 
  • Programm zur Unterstützung des Rettungsdienstes durch Laien (Cla Puorger, Spital Grabs) 
  • Bürgernahe Polizei (Jürg Steiner, Polizist in Erlenbach) 
  • IG Benchmarking, Gemeinde Oftringen (Andreas Kallmann/Heinz Senn, Dienstleistungsbetrieb Oftringen)

Die Jury
Dr. Peter Probst, ehemaliger Direktor der Eidg. Finanzkontrolle
Dr. Stephan Bieri, Vizepräsident und Delegierter des ETH-Rates
Annemarie Huber-Hotz, Generalsekretärin der Bundesversammlung
Jean-Pierre Bonny, Nationalrat Bern
Marianne Kleiner-Schläpfer, Landammann Kanton Appenzell A.Rh.
Walter Gugolz, Mitglied der Geschäftsleitung ABB AG

siegerDie Sieger
In der zweiten Phase hatten die fünf ausgewählten Kandidaten während elf Monaten Zeit, Ihr Projekt umzusetzen. Am Ende dieser arbeitsintensiven und lehrreichen Zeit durfte das Projekt IG Benchmarking von Andreas Kallmann und Heinz Senn des Dienstleistungsbetriebes Gemeinde Oftringen den mit CHF 15’000 dotierte Prix du Service Public entgegennehmen.