IG-Benchmarking - Steuerämter

Steuerämter

Anfangs 2001 tritt im Kanton Aargau das neue Steuerrecht in Kraft. Bis anhin fand die Steuerveranlagung alle zwei Jahre statt und beruhte auf dem System der Vergangenheitsbesteuerung. Neu wird die Veranlagungsperiode auf ein Jahr verkürzt und das System der Gegenwartsbesteuerung unterlegt. Das bedeutet, dass die Steuerpflichtigen jedes Jahr eine Steuererklärung ausfüllen müssen, worin Einkommen und Vermögen deklariert werden. Für die Gemeindesteuerämter wird in den ersten Jahren ein administrativer Mehraufwand bis zu 30 % erwartet. Im Laufe der Zeit sollte dieser zwar auf 15 % schrumpfen, der heutige Stand wird aber nicht mehr erreicht werden können.

Problemstellung
Anfangs 2001 tritt im Kanton Aargau das neue Steuerrecht in Kraft. Bis anhin fand die Steuerveranlagung alle zwei Jahre statt und beruhte auf dem System der Vergangenheitsbesteuerung. Neu wird die Veranlagungsperiode auf ein Jahr verkürzt und das System der Gegenwartsbesteuerung unterlegt. Das bedeutet, dass die Steuerpflichtigen jedes Jahr eine Steuererklärung ausfüllen müssen, worin Einkommen und Vermögen deklariert werden. Für die Gemeindesteuerämter wird in den ersten Jahren ein administrativer Mehraufwand bis zu 30 % erwartet. Im Laufe der Zeit sollte dieser zwar auf 15 % schrumpfen, der heutige Stand wird aber nicht mehr erreicht werden können.

Diese Veränderung verlangt eine Neueinteilung der Kapazitäten der Gemeindesteuerämter. Nebst dem administrativen Mehraufwand müssen die MitarbeiterInnen geschult werden und auch die Steuerpflichtigen werden sich vermehrt zur Beratung an das Steueramt richten. Um sich auf diese neue Situation optimal vorzubereiten, ist es wichtig, die aktuelle Situation zu analysieren und den notwendigen Mitarbeiterbestand frühzeitig zu erkennen.

Projektziel

  • Vergleich des aktuellen Personalbestandes (IST) mit dem notwendigen Personalbestand (SOLL) gemäss einer Analyse der Struktur der Steuerpflichtigen und des Mitarbeiterbestandes pro Gemeinde.
  • Abschätzen der kurz- und mittelfristigen Auswirkungen auf den Personalbestand durch die Einführung des neuen Steuergesetzes.

Vorgehen
Jedes Mitglied hatte aufgrund eines Fragebogens verschiedenste Fragen zur Mitarbeiterstruktur, Aufteilung / Organisation der Tätigkeiten und zur Struktur der Steuerpflichtigen zu beantworten. Da Vergleichszahlen (z.B. Vergleich des deklarierten mit dem veranlagten steuerbaren Einkommen) fehlen, musste auf eine qualitative Bewertung verzichtet werden. Die Verantwortlichen in den Steuerämtern schätzen aber die Qualität nach eigenen Aussagen bei den beteiligten Gemeinden als "ähnlich" ein.

Fragebogen und Tarife
Sie haben die Möglichkeit, mit Ihrer Gemeinde am Vergleich der Steuerämter teilzunehmen, indem Sie die Fragebögen Allgemein, Hilfsmittel, Mengengerüst und Organisation beziehen und mit den jeweiligen Daten Ihrer Gemeinde füllen. Danach senden Sie diese zurück an die IG Benchmarking, wo Ihre Daten in die bestehende Auswertung eingefügt werden. Als Resultat erhalten Sie die Gesamtauswertung, worin sämtliche Gemeinden mit Ihrem Namen erscheinen. Dies ermöglicht Ihnen, mit den anderen Teilnehmern persönlich Kontakt aufzunehmen. Der Preis für die Fragebögen inkl. Auswertung durch die IG Benchmarking beträgt Fr. 900.00.

Resultate
Die Steuerämter sind für eine optimale Kontrolle meist unterdotiert. Ob die Kontrolle aber immer optimal sein muss, ist eine politische Entscheidung.

Personalstruktur
01. Aufteilung Arbeitsbereiche.xls
02. Veraenderung der Aufgaben.xls
03. Ausbildung des Personals - Berufserfahrung.xls
04. Pensenvergleich soll - ist.xls
05. Durchschnitt der Besoldungsbandbreiten je Funktion.xls
06. Mehraufwand durch die Einfuehrung des neuen Steuergesetzes ab 2001.xls

Struktur der Steuerpflichtigen
08. Anzahl Steuerpflichtige pro 100 Prozent Pensum unter Beruecksichtigung der gemeindespezifischen Struktur.xls
09. Ausserordentliche Veranlagungen pro 1`000 Steuerpflichtige.xls
10. Struktur der veranlagten Steuerpflichtigen 1997-98 nach Einkommen.xls
11. Struktur Steuerpflichtige nach Veranlagungen.xls

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